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Home-Office

Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Home-Office

Eigentlich wollte ich das Wort nicht mehr aussprechen, aber es muss sein: In dieser schweren Zeit des Jahres 2020 – Coronakrise – stellt sich die Welt um. Wo Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Home-Office nicht ermöglicht haben, haben sie nun umgedacht.

Meines Erachtens viel zu spät und ohne die Mitarbeiter darauf in Ruhe vorzubereiten. Denn: Arbeiten im Home-Office wird unterschätzt.

Aber dieses Thema sollte jetzt nicht Ziel sein. Hier geht es darum, dich schnell und erfolgreich ins Home-Office einzuquartieren.

Tipps, die du schnell umsetzen kannst, um erfolgreich im Home-Office zu arbeiten

Um erfolgreich im Home-Office zu arbeiten, gilt es einige Punkte zu beachten. Denn: Zuhause zu arbeiten stellt einen vor unendliche Stolpersteine, die einem immer wieder im Weg liegen. Damit du diesen nicht begegnest, habe ich hier meine besten Tipps fürs erfolgreiche Arbeiten im Home-Office zusammengestellt.

Nie mit dem Rücken zur Tür

Warum ist das so wichtig? Weil du ständig abgelenkt wirst. Man könnte meinen, dass Menschen, die nie mit dem Rücken zur Tür sitzen unter Verfolgungswahn leiden – aber das ist keinesfalls so. Psychologisch betrachtet, liegt die Unruhe, wenn man etwas nicht im Sichtfeld hat, in der Natur des Menschen. Ich sitze seitlich zur Tür.

Entferne unnötige Dinge aus deinem Arbeitsbereich

Meinen Schreibtisch habe ich nach der Getting things done Methode eingerichtet. Es befinden sich nur die wichtigsten Dinge darauf, die ich wirklich benötige.

  • Bildschirm, Tastatur und Maus
  • Kalender um Termine einzutragen
  • Stifte, die ich benötige
  • Lautsprecher für Musik, um mich zu motivieren
  • hinten rechts ist meine Ersatz-Inbox – eine andere Box war mir zu groß
  • Locher, Tacker und links der Drucker
  • Telefon und Telefonbuch (jaaa, ganz klassisch)
  • und sehr wichtig, einen Block mit separatem Stift für alles was mir zwischendurch einfällt.
Gerade im Home-Office sollte man sich nicht mit unnötigen Dingen auf dem Schreibtisch ablenken
Schreibtisch nach der Getting-things-done-Methode

Die Ordnung auf dem Schreibtisch sorgt dafür, dass ich mich nicht durch unnötiges Material ablenken lasse.

Zeitfresser findest du nicht auf meinem Schreibtisch. Handy und Tablet sind während der Arbeitszeit in einem anderen Raum des Hauses.

Kalender von Moleskine

Ich liebe Moleskine Kalender und Notizbücher. Ich kann die Notizbücher schon gar nicht mehr zählen. In einem anderen Beitrag stelle ich sie dir mal vor.

Mein Kalender war vor dem GTD-System meine Kommandozentrale – Siehe Bild. Jetzt ist der Kalender nur noch da, für was er wirklich geschaffen wurde. Termine und Telefonate eintragen. Und wenn ich unterwegs bin, nutze ich ihn auch noch um Notizen zu machen. Mehr nicht!!!

Ein Kalender ist nur für Termine wichtig
Früher nutzte ich meinen Kalender als Kommandozentrale – jetzt nur noch für Termine und Telefonate © Stephanie Kleppeck

Licht ist wichtig

Tageslicht ist wichtig, das wissen wir ja alle. Aber zusätzlich zum Tageslicht habe ich noch eine Tageslichtlampe. Die gibt mir noch eine extra Portion Licht, sollte es draußen mal nicht hell genug sein.

Duftkerze oder Diffuser?

Ich nutze einen Diffuser. Denn: Mit diesem kann ich durch verschiedene Düfte meine Konzentration fördern – Zitronenduft. Sollte es mal stressig werden, nutze ich ein paar Tropfen Lavendel oder Pfefferminz. Welche ätherischen Öle für dich gut sind, kannst du nur ausprobieren.

Gezielt Düfte einsetzen für Entspannung und Konzentration im Home-Office
Defuser mit Farbwechsel und Stundeneinstellung

Arbeit ist Arbeit und nicht Haushalt

Dieser Punkt hat mich am Anfang meiner Selbstständigkeit sehr stark unter Druck gesetzt. Wusste ich mal nicht weiter, oder war ich unkonzentriert, habe ich mich durch Hausarbeit abgelenkt. Das war ein riesiger Fehler. Spülmaschine, Wäsche aufhängen, mal schnell Staubsaugen – und schon waren ein paar Stunden dahin. Du glaubst gar nicht, was einem alles einfällt, was man „schnell mal erledigen“ kann.

Unterbrechungen im Home-Office

Dieser Teil, um erfolgreich im Home-Office zu arbeiten. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit, hat ständig das Telefon geklingelt – Freunde, Familie und CO. dachten – hey, sie ist zuhause, dann kann ich ja mal schnell anrufen. Diese Situation hat mich immer wieder aus dem Konzept gebracht. Es gab für alle eine klare Ansage – wenn ich arbeite, dann arbeite ich! Nach ein paar Wochen hat es dann auch jeder verstanden.

Feierabend machen

Ohhhh, hier hatte ich ewig Probleme. Solange eine E-Mail mit einem Auftrag eintrudelte, solange habe ich auch gearbeitet. Wochenende? Gab es nicht. Für das Jahr 2020 hatte ich mir ein Ziel gesetzt – und das habe ich eingehalten. Es fühlt sich toll an!!!

Rituale und Routinen einhalten – Pausen und Essen

Dass du während deiner Arbeitszeit Pausen einlegen musst, brauche ich dir nicht zu erzählen. Wichtig ist nur, dass du dir feste Zeiten dafür einplanst. Zum Beispiel: Frühstück um 8 Uhr, Mittag um 13 Uhr. Zu Beginn habe ich immer nur gegessen, wenn mein Magen sich meldete. Das hatte zur Folge, dass ich das Essen einfach vergessen habe. Am Nachmittag und Abend habe ich mich dann vollgestopft. Die Konsequenzen habe ich dann zu spüren bekommen. Das sollte jetzt aber nicht das Thema sein.

Organisation ist alles

Ich habe mir angewöhnt meine Planung für den nächsten Tag am Vorabend zu machen. So ist gewährleistet, dass ich am Morgen gleich in den Arbeitstag starten kann.

Habe ich Projekte, die länger dauern, teile ich diese auf mehrere Tage auf. Wie ich das mache, erkläre ich dir bald in einem gesonderten Artikel. Denn hier kommt die Getting-things-Done-Methode zum Einsatz.

Tools mit denen ich zuhause arbeite

Diesen Bereich werden wir genauer unter die Lupe nehmen. Ich zähle dir hier meine liebsten Tools auf, mit denen ich wirklich und effizient im Home-Office arbeite.

Moleskine-App für digitale Ordnung
  • Moleskine digital
  • Moleskine Action
  • Microsoft Tools
  • Google Drive und Google Hangouts
  • Dropbox
  • Adobe
  • Toggle App
  • SevDesk

Fazit – Arbeiten von zuhause

Home-Office ist nicht zu unterschätzen. Es bedarf viel Disziplin, Ordnung und Struktur.

Andere Tipps, wie Ziele und Prioritäten setzen, brauche ich dir nicht aufzulisten, denn das weißt du sicherlich. Da gibt es zum klassischen Büro keine Unterschiede.

Jetzt wünsche ich dir ein erfolgreiches Arbeiten im Home-Office. Vielleicht ist es gerade in der Coronakrise eine Chance für dich, deinen Arbeitgeber zu überzeugen, dass du effizienter arbeitest?

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